Über uns

Hausm Fj07.2Als Spezialist für Motorgeräte und Kommunaltechnik präsentiert sich MOTORLAND BERKER in Frankfurt-Oberrad. Der alteingesessene Fachbetrieb mit seinem Stammhaus in Frankfurt-Oberrad kann auf über 80 Jahre Firmengeschichte zurückblicken.

In den Verkaufsräumen findet man ganzjährig Motorgeräte für Profis und Privatkunden in einer großen Auswahl. Sollte trotz des großen Angebots ein Artikel nicht vorrätig sein, kann dieser auf Wunsch kurzfristig bestellt werden.

Durch den gemeinsamen Einkauf von über 400 Partnerbetrieben in Europa sind die MOTORLAND Niederlassungen BERKER in der Lage, überaus preisgünstige und stets aktuelle Produkte anzubieten. Ein umfangreicher Mietpark ermöglicht auch ein kostengünstiges Ausleihen von selten benötigten Maschinen. Kompetenter Service wird im Hause BERKER großgeschrieben. Ob prompte Ersatzteilversorgung oder Reparatur in der eigenen Meisterwerkstatt, Montage neuer Geräte, Wartung oder Entsorgung alter Geräte, Lieferservice für Neugeräte oder Abholen von Inspektions- oder Reparaturmaschinen – das geschulte MOTORLAND-Team in FRANKFURT-OBERRAD steht den Kunden immer mit Kompetenz und Erfahrung zur Verfügung.

Firmen-Chronik Motorland Berker

Firmengründer: Willi Berker 09.01.08 – 25. 10. 89
Gründungsdatum: 01.04.1931

1930 Overland Whippet 96A sedan

„1930 Overland Whippet 96A sedan“ 1)

Aus der allgemeinen Wirtschaftsrezession und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit gründete der KFZ-Meister Willi Berker zum 01.04.1931 mit 2000,– Reichsmark und einem Werkzeugkasten einen KFZ-Reparatur- Betrieb mit Autovermietung. In den Gründerjahren wurden in erster Linie amerikanische Autos, „Wippet Overland“ und „Willi Sneis“ repariert, die aus der vorhergehenden Tätigkeit bestens bekannt waren. (Der Betrieb war zur Untermiete bei dem Schmied Weiswanger ) In den Folgejahren ergab es sich, daß die Autovermietung mit Fahrer für einen jüdischen Schuhvertreter stark im Vordergrund stand, bis dieser sein Geschäft nicht mehr ausführen durfte. In den Kriegsjahren war die Firma auf Grund der Wehrpflicht geschlossen.

Altes Goliath-Dreirad beladen

Altes Goliath-Dreirad beladen2)

In den Nachkriegsjahren wurde in Frankfurt Oberrad zur Untermiete bei dem Schmied Weiswanger der Betrieb wieder aufgenommen. Neben Auto-Reparaturen aller Art wurden Schlosser- und Schweißarbeiten für die Fa. Kappus (Seifenfabrik, Offenbach) ausgeführt. Anfang der fünfziger Jahre wurden Räumlichkeiten an der Offenbacher Landstraße angemietet, in denen sowohl der Reparaturbetrieb, als auch ein kleines Ladengeschäft mit Fahrrädern entstand. Bereits in dieser Zeit wurden für die Oberräder Gärtner Landmaschinen und Goliat-Dreiräder repariert und verkauft. Als Unterhändler der Werksvertretung Schell für Bungartz Einachser wurde die ersten Neugeräteverkäufe durchgeführt.

Teilansicht Hof Motorland Berker

Teilansicht Hof Motorland Berker

Im Jahr 1957 wurde der heutige Betrieb mit Wohnhaus in der Mathildenstr.12 erbaut und bezogen. Durch die stark zunehmende Motorisierung in den Gärtnereibetrieben verlagerte sich das Geschäft mehr und mehr von Autowerkstatt zum Kleinlandmaschinen-Betrieb. Durch die Übernahme der Werksvertretung der Fa. Holder Anfang der sechziger Jahre wurde der Grundstein für den heutigen Motoristen Betrieb gelegt. Im Jahr 1964 trat der ältere Sohn Gerhard Berker in die Firma als Auszubildender ein. Nach Abschluß der Lehre führte er das Geschäft bis 1975 mit. Nach dem Austritt von Gerhard Berker aus familieren Gründen kam der jüngere Sohn Klaus, der sich zu dieser Zeit noch im Studium befand, mit in die Firma. Nach Abschluß des Studiums zum Dipl. Ing. für Maschinenbau übernahm Klaus Berker am 01.01.1983 die Geschäfte. Die Geschäftsaktivitäten verlagerten sich im Laufe der Zeit weiter zu Kommunalmaschinen und Motorgeräten für den privaten Bedarf. In den folgenden Jahren expandierte die Firma stark und stieß bald an ihre räumlichen Grenzen.

Im Jahr 1989 verstarb am 25.10. der Firmengründer Willi Berker im Alter von 81 Jahren.
Durch einen Zufall ergab sich im Jahre 1992 die Möglichkeit einen Betrieb in Hofheim zu übernehmen. Diese Filiale wurde in den folgenden Jahren zu einem führenden Motoristenbetrieb in dieser Region aufgebaut. Aus persönlichen Gründen wurde die Filiale im Jahr 2003 an einen langjährigen Mitarbeiter verkauft.
Seit dieser Zeit konzentrieren sich die Aktivitäten wieder im Stammhaus, das durch neue Räumlichkeiten ergänzt wurde.
Nach Abschluss Ihrer Lehre als Automobilkauffrau trat im Jahr 2011, die Tochter Christina in die Firma ein und übernahm den kaufmännischen Bereich von Frau Krieg.
Die Firmenaktivitäten verlagerten sich mehr auf den privaten und semiprofesionellen Bereich.

 

 

1) 1930 Overland Whippet 96A sedan“ von Stephen Foskett (Wikipedia User: sfoskett) – 2006 Bay State Antique Automobile Club Vintage show. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.
2) By Norbert Schnitzler (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons